Decker Consulting GmbH

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Decker Consulting GmbH aktuell - Dezember 2007

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Inhalt

 
 
 

Managed Services, Hosting, Software as a Service ...

IT doesn't matter schrieb Nicholas G. Carr 2003 in seinem provokanten Harvard Business Review Artikel und begründete den aus seiner Sicht fehlenden strategischen Wert damit, dass heute IT Grundfunktionen überall verfügbar und gleichzeitig für jedes Unternehmen erschwinglich sind. So sieht Carr hinsichtlich der Bedeutung der IT keinen Unterschied zu anderen breit angenommen Technologien wie etwa das Telefon, Stromgeneratoren und Verbrennungsmotoren. Gemäss Carr ist eine Ressource aber nur dann von echter strategischer Bedeutung, wenn sie Seltenheit hat. In letzter Konsequenz erscheint somit für Carr die komplette Auslagerung von IT-Prozessen, -Personal und -Unternehmenswerten die einzige vernünftige Lösung.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben aber gezeigt, dass ein derartiges Komplett-Outsourcing auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss ist und häufig weder hinsichtlich der Kosteneffizienz noch der Qualität mit den Wünschen übereinstimmt. So sank in den letzten Jahren die durchschnittliche Kundenzufriedenheit und die Auflösung auch von grossen Komplett-Outsourcing Verträgen nahm sowohl zahlen- als auch volumenmässig zu.

Andererseits hat sich die fallweise Auslagerung einzelner Aufgaben als vorteilhaft erwiesen. Services, bei denen über hochgradige Standardisierung und Skaleneffekte die Kosten merklich gesenkt werden können, lagert man an hochspezialisierte Anbieter aus. Services bei denen umfangreiches Wissen über die strategische Geschäftstätigkeit verlangt wird, um die Geschäftsabläufe zu optimieren, werden weiterhin im Hause betrieben.

Fazit: Die Teilauslagerung gewinnt an Bedeutung. Mit Managed Services, Hosting, On Demand Computing, Software as a Service, Utility Computing, Application Service Providing, etc. besteht heute ein reichhaltiges und unübersichtliche Angebot. Zudem ist eine Auslagerung jedweder Art mit neuen Herausforderungen verbunden. Wie können z.B. Daten und Informationen, die für den Geschäftserfolg kritisch sind, vor unerlaubtem Zugriff geschützt und gleichzeitig Gesetze, Verordnungen und branchenspezifische Vorschriften eingehalten werden? Wie kann der Auslagerungspartner effizient gemanaged werden? Wie können seine Leistungen messbar gemacht werden?

Damit wir Sie bei der Beantwortung dieser Fragen optimal unterstützen können, haben wir in den letzten Monaten unser Dienstleistungsangebot verfeinert. In einer Serie von Artikeln werden wir ab Januar 2008 Licht in diesen Dschungel von Dienstleistungen bringen und aufzeigen, worauf es zu achten gilt. Weiterhin werden wir ihnen auch darstellen, wie Sie Ihre gesamte IT - ob ohne oder mit Auslagerungspartnern - ökologisch und gleichzeitig ökonomisch betreiben können.

Bis es soweit ist, wünschen wir allen Lesern unseres Newsletters ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2008.

Dr. habil. Karsten M. Decker

 
 
 

News

  • Dr. Karin Eggert wird Senior Partner. Dr. Karin Eggert studierte Wirtschaftswissenschaften und ist Expertin für Innovationsmanagement, Strategieentwicklung, Marketingkonzeptionen, F&E, Corporate Development, Prozessmanagement und systemische Organisationsentwicklung sowie Dozentin für Risikomanagement an der Hochschule für Technik+Architektur Luzern. Karin Eggert besitzt mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im internationalen und multikulturellen Umfeld in Funktionen der Linie, des Stabes und der Unternehmensberatung mit Branchenkenntnissen in High-Tech, Telekommunikation, Energiewirtschaft und Pharmaindustrie.
 
 
 

Fakten und Zahlen

  • Mitarbeiter bei IT-Sicherheit oft ahnungslos. Gemäss der Studie IT-Sicherheit in Unternehmen 2007 des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr besteht bei vielen kleinen Unternehmen beim Thema IT-Sicherheit noch deutlicher Aufholbedarf. So verzichtet die Hälfte der Unternehmen auf Mitarbeiterschulungen in Sicherheitsfragen und verfügt auch nicht über IT-Notfallpläne, die beispielsweise bei einem erfolgreichen Virenangriff eingesetzt werden könnten. Grund für den Schulungsmangel scheint insbesondere ein Informationsdefizit der Unternehmensführung zu sein, stellen die Autoren der Studie fest. So bekunden 20 Prozent der Befragten, sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Weitere 15 Prozent geben explizit an, über zu geringes Know-how zu verfügen.
    (Quelle: pressetext.deutschland, pte070814024, 14. August 2007)
  • Risikomanagement für Unternehmen häufig noch Fremdwort. Kaum ein Unternehmen ist derzeit auf Bedrohungen durch den Fachkräftemangel oder den plötzlichen Verlust von Schlüsselkräften adäquat vorbereitet. Zu diesem Fazit gelangt die Economist Intelligence Unit in Kooperation mit dem globalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG in der Studie Best Practice in Risk Management: A Function Comes of Age. Die Untersuchung verdeutlicht anhand der Befragung von 220 für das Risikomanagement zuständigen Führungskräften, dass Unternehmen zwar glauben, sowohl Markt- als auch Kredit- oder Finanzkrisen gut managen zu können, bei Risiken in Hinblick auf das Humankapital jedoch häufig noch Nachbesserungsbedarf aufweisen. Zwar messen rund 50 Prozent der Befragten dem Fachkräftemangel einen hohen Stellenwert bei, dennoch gehen nur 32 Prozent mit eben diesem Risiko effizient um. Das hat vorrangig damit zu tun, dass bilanzorientierte Kennzahlen für die Performance der Unternehmen eher greifbarer sind als Softfacts wie das Humankapital.
    (Quelle: pressetext.deutschland, pte070822028, 22. August 2007)
  • Führungskräfte vernachlässigen IT-Sicherheit und reduzieren Sicherheit auf die Technik. Trojanerangriffe, Datenraub, verseuchte elektronische Grusskarten. In der Praxis herrschen Ahnungslosigkeit und das Gefühl, Es wird schon gut gehen. Oft endet der Schutz schon bei Firewall und Viren-Scanner und ist damit ziemlich lückenhaft. Experten machen dafür auch mangelndes Bewusstsein in der Führungsetage aus. Viele Entscheidungsträger verengen das Thema auf den technischen Aspekt und betrachten es nicht als ganzheitliche Managementaufgabe. Eine erfolgreiche Sicherheitsstrategie benötigt jedoch immer die Unterstützung der Geschäftsführung und muss alle Mitarbeiter einbeziehen. Und das, obwohl mit Basel II auch die Sicherheit der Informationstechnik für die Unternehmensbewertung insgesamt wichtiger geworden ist. Denn vor einer Kreditvergabe beispielsweise müssen Banken auch das Unernehmensrisiko bewerten. Dazu gehört die Ausfallsicherheit der IT-Systeme und der generelle Schutz vor Informationsverlust durch eine Security-Policy, Notfallpläne und eine exakte Dokumentation. Wer beim Thema IT-Sicherheit nur auf Technik setzt, ist nach Ansicht vieler Branchenkenner auf dem Holzweg. So gibt es insbesondere zwischen dem Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter eines Unternehmens und ihrem tatsächlichen Verhalten einen eklatanten Unterschied.
    (Quelle: pressetext.deutschland, pte070828013, 28. August 2007)
 
 
 

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